Algenlampen absorbieren 200-Mal mehr CO2 als ein Baum

Wie ist das möglich?

Algenlampen als Straßenbeleuchtung? Das ergibt normalerweise keinen Sinn, aber schon seit mehreren Jahren entwickelt Pierre Calleja, ein französischer Biochemiker, eine Straßenbeleuchtung die sich durch den Gehalt an CO2 in unserer Atmosphäre antreiben lässt. Noch erstaunlicher ist jedoch, dass diese Lampen bis zu 200-Mal so viel CO2 absorbieren können wie ein Baum.

Pierre Calleja ist ein Biochemiker und Gründer von Fermentalg, einer französischen Biotechnologie Firma die sich auf die Produktion chemischer Komponenten aus Mikroalgen spezialisiert hat.

Die Algenlampen ähneln massiven Tanks die mit Wasser und Mikroalgen gefüllt sind. Diese Lampen absorbieren das Licht während des Tages und generieren, durch den Prozess der Photosynthese, Elektrizität. Diese wiederum lädt die enthaltene Batterie der Algenlampen auf.

Die Mikroalgen absorbieren bis zu einer Tonne CO2 pro Jahr. Zum Vergleich: Eine 50 Jahre alte amerikanische Ulme absorbiert im gleichen Zeitraum gerade mal 123Pfund (knapp 55kg) CO2.

In optimalen Szenarios würde die Algenlampe emissionsfreies Licht bieten und gleichzeitig die Schadstoffbelastung der Luft mit CO2 senken. Zwar benötigt die zu Grunde liegende Technologie der Algenlampen noch weitere Forschung und Tests, aber im Kampf gegen den Klimawandel können die absorbierenden Eigenschaften der Mikroalgen noch eine große Rolle spielen.

Ein gewöhnliches LED Licht würde in Verbindung mit dieser Technologie keine nennenswerten CO2-Rückstände aufweisen wenn man die durch die Mikroalgen absorbierte CO2 Menge berücksichtigt.

 

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